Mark Rothko gehört mit zu den Künstler*innen, die um 1950 einen radikalen Umschwung in die Malerei brachten. Er gilt als ein Vertreter der sogenannten Farbfeldmalerei. Inspiriert von seinem Oeuvre und unter Berücksichtigung der Positionen anderer Farbfeldmaler wie Yves Klein, Kasimir Malewitsch und Kuno Gonschior, widmet sich der zweitägige Workshop der Untersuchung der Wirkung von einer Farbe in Relation zu anderen Farben innerhalb des Bildes. In der theoretischen Vorbesprechung wird zudem auf die Wirkung von einer Farbe auf einer anderen, die Lasurfähigkeit der unterschiedlichen Farbtöne sowie dem maltechnischen Erzeugen weicher Übergänge und offener Fugen gewidmet.
Im Rahmen des Workshops soll jede*r Teilnehmerin ein großformatiges eigenes Farbfeldgemälde erschaffen. Farbkontraste, Komposition und harte und weiche Übergänge sind dabei einige der Mittel, die zur Gestaltung des Bildes beitragen können. Die Komplexität dieses Themas liegt einerseits in der Reduktion der Formen und Farben, aber um das Wissen ihrer Wirkung im Bild. Erlernen Sie in Anlehnung an die Technik Mark Rothkos den komplexen Aufbau der Schichtung mehrerer Ölfarblasuren aufeinander und/oder auf Acrylfarbe und experimentieren sie mit formalen Kompositionen.